Gabriela rettet verletzte Hunde – wirklich!

Schon wieder ein SOS‑Hilferuf auf Facebook!!
Auch diesmal wurde in Rumänien ein Hund gefunden. Am Straßenrand. Angefahren, verletzt, erschöpft. Manchmal liegt er dort schon seit Tagen. Zitternd vor Angst, während Autos vorbeirasen und Menschen einfach weitergehen.
Die Reaktionen strömen ein. Wütende Kommentare, traurige Emojis und gut gemeinte Ratschläge.
Aber selten – ganz selten – kommt echte, konkrete Hilfe…
Bis plötzlich ein Update erscheint: „Der Hund wird von Gabriela Boboc übernommen.“
Dann weiß man: Er ist gerettet!
Hunde mit drei – oder sogar nur zwei – Beinchen
Ein großer Raum. Der Boden ist bedeckt mit weichen Matratzen, Körbchen und Decken. Hier und da liegt etwas abgenutztes Spielzeug, und es stehen Näpfe mit Futter und frischem Wasser bereit.
Und es gibt Hunde, viele Hunde. In allen Größen, Formen und Farben. Alles wurde getan, um eine häusliche und sichere Umgebung zu schaffen.
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein ganz normales Tierheim.
Aber… wer genauer hinsieht, merkt schnell, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist.
Man sieht Hunde mit drei – oder sogar nur zwei – Beinchen. Und auch blinde Tiere, die sich dennoch mühelos zurechtfinden.
Hier dürfen alle Hunde einfach sie selbst sein
Die Hunde mit neurologischen Problemen liegen auf ihren Decken. Und toch wirken sie auf irgendeine Weise nicht bemitleidenswert.
Im Gegenteil. Sie spielen und tollen miteinander herum, und ab und zu bellt einer lautstark los. Hier sind sie nicht „behindert“. Hier sind sie einfach Hund!
Gabriela war erst 5 Jahre alt, als sie ihren ersten Hund rettete. Sie versteckte ihn im Keller ihres Hauses und stahl Fleisch aus der Küche ihrer Mutter, um ihn zu füttern.
Ihr Stiefvater mochte keine Hunde, doch erstaunlicherweise gelang es Gabriela trotzdem, ihn im Garten großzuziehen.
Schon früh zog sie los, um Tieren zu helfen
Als sie erst 23 Jahre alt war, kurz nach ihrer Scheidung, rettete sie bereits so viele Straßenhunde als ze maar kon. Für die gesunden fand sie neue Zuhause.
Doch die Hunde, die übrig blieben… das waren diejenigen, die niemand wollte. Blind, gelähmt und somit nicht vermittelbar.
Um alles finanzieren zu können, hatte sie zwei Jobs: tagsüber Managerin in einem großen Unternehmen und abends gab sie Tanzunterricht.
Vor zehn Jahren jedoch traf sie eine Entscheidung, die ihr Leben für immer veränderte. Nachdem sie zwölf Welpen mit Parvo zwischen dem Müll gefunden hatte, gab sie ihre Karriere auf.
Sie zog sich aufs Land zurück, kaufte eine verlassene Lagerhalle und baute sie eigenhändig zu einer Tierauffangstation um. Damit war ihr erstes richtiges Tierheim geboren!
60 gehandicapte Hunde
Derzeit versorgt sie in der Halle 60 gehandicapte Hunde. Draußen laufen weitere 70 große, gesunde Tiere herum, die sie von klein auf großgezogen hat. Hunde, die leider nie adoptiert wurden und inzwischen acht oder neun Jahre alt sind.
Sie lebt weit entfernt von der nächsten Ortschaft. Doch die Menschen kennen sie und respektieren sie für das, was sie ist und was sie tut.
Sie erhält keine Unterstützung von einer großen Organisation. Nur ein paar treue Freunde helfen, wo sie können – mit Futter, Handtüchern und/oder Körbchen. Aber fast alle Kosten trägt sie selbst.
Für Tierarztbesuche, Medikamente, Futter, Hütten sowie Mittel gegen Flöhe und Zecken. Und für die gelähmten Hunde: Windeln, Verbände, Klebeband und Salben.
An Instandhaltung des Tierheims? Daran wagt sie kaum zu denken.
Ihre Liebe zu den Tieren ist grenzenlos!
Das Einzige, was es hier IMMER und im ÜBERFLUSS gibt, ist Gabrielas Liebe zu ihren „Kindern“, wie sie ihre eigenen Hunde nennt.
Durch den Rheuma sind ihre Hände deformiert. Ihre Schultern sind vom Heben und Tragen so vieler gehandicapter Tiere völlig verschlissen.
Hunde, deren Blase und Darm sie von Hand entleeren muss. Hunde, die ohne sie nicht überleben könnten.
Und trotzdem macht sie weiter. Trotz aller Schmerzen und aller Anstrengungen!
Gabriela gibt ihr ganzes Leben für die Tiere.
Tag für Tag kämpft sie für die Außenseiter der rumänischen Gesellschaft – für die Hunde, denen sonst ein Leben an der Kette oder auf den kalten, erbarmungslosen Straßen bevorstehen würde.
Sie kämpft dafür, ihnen etwas zu geben, das für viele von uns selbstverständlich ist:
Ein warmes Bett. Einen vollen Futternapf. Einen sicheren Platz.
Und vor allem… Würde.
Für diese Hunde ist Gabriela ihre ganze Welt.
Lassen Sie uns gemeinsam mit diesem 200. Monatsprojekt einen Unterschied machen!
Gabriela kann das nicht allein schaffen.
Ihre Unterstützung hilft ihr, sich um die Hunde zu kümmern, die nirgendwo sonst hin können –
diejenigen, die in jedem Bereich ihres Lebens auf sie angewiesen sind.
Machen Sie bei diesem 200. Projekt mit und helfen Sie, diesen Hunden die Sicherheit und Würde zu geben, die sie verdienen.
Target amount: €8,000 – Total as of 8 March: €2,345
Allen Spenderinnen und Spendern: vielen, vielen Dank! Ohne Sie könnten wir diese Arbeit nicht tun.
9. März – Das war eine großartige Woche, liebe Tierfreunde! Und das ist sehr gut und sehr willkommen!
3. März – Was für ein wunderbarer Start dieses besonderen Hilfsprojekts!
Woche bis 1. März – €580
Woche bis 8. März – €1.765
